Projektgruppen


Mobiles Content Management (CM)

2004/2006

Beim Aufbau von Informationssystemen, welche multimediale Daten sowohl auf stationären Rechnern aber auch auf mobilen Endgeräten verwalten, deren Verbindung zu einem Server nur teilweise gewährleistet werden kann, ergeben sich besondere Herausforderungen. Die Aufgaben dieses Teilprojekts bestanden daher u. a. aus der Bereitstellung von Schnittstellen und Funktionalitäten, die allgemein notwendig sind, um Daten transparent zu speichern, zu verändern und danach zu suchen. Die besondere Herausforderung war insbesondere in der Mobilität der Nutzer und ihrer Endgeräte zu sehen. So müssen beispielsweise Suchanfragen von Nutzern so transformiert werden, dass sie den Kontext des Nutzers in Betracht ziehen, d. h. seine situations- und rollenspezifischen Interessen, die Leistungsfähigkeit des Gerätes, mit dem er arbeitet oder auch die Bandbreite des Netzes, mit dem er verbunden ist. Ebenso müssen Daten mit Hilfe von Replikationstechniken so verfügbar gemacht werden, dass sie selbst dann für den Nutzer erreichbar sind, wenn dieser über keinen Netzzugang verfügt.

2007/2008

Auf Grund von in der Praxis nicht permanent vorhandenen ubiquitären Netzzugängen und unter der Annahme, dass sich dieser Zustand auch in nächster Zukunft nicht ändern wird, spielt das Thema Replikation unter dem Aspekt der Minimierung des Kommunikationsaufwandes zwischen Servern und mobilen Clients eine wichtige Rolle. Das Ziel für die zweite Projektphase wird deshalb darin bestehen, Daten auch im Offline-Betrieb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verfügbar zu machen. Hierzu existieren verschiedene Ansätze, z. B. aus den Bereichen des semantischen Cachings, des Hoarding, der Replikation oder des Datentransfers in Private Area Networks (PAN). In einer Projektfortsetzung ist es notwendig diese zu evaluieren, weiterzuentwickeln, schließlich auch einzusetzen und somit die in diesem Bereich begonnenen Arbeiten fortzuführen.